Termine

November 2026

Di, 10.11.2026 / 09:00 Uhr – 13:00 Uhr

Grundschulung für Mitarbeitende des Landeskirchenamts der Landeskirche Hannovers mit Außenstellen

Prävention sexualisierter Gewalt - Sexualisierte Gewalt kommt in allen Bereichen der Gesellschaft vor, auch in der Landeskirche Hannovers. Dieses erfahrene Unrecht können wir nicht ungeschehen machen, doch wir müssen dafür sorgen, dass - das Risiko für sexualisierte Gewalt minimiert wird, - Betroffenen sexualisierter Gewalt sensible Ansprechpersonen zur Verfügung stehen, - ehrenamtliche und beruflich Mitarbeitende sich im Umgang mit diesem Thema sicherer fühlen, hinschauen und handeln. Ein Schritt auf dem Weg kann die „Grundschulung Prävention sexualisierter Gewalt“ sein.

Wie in der entsprechenden Hausmitteilung mitgeteilt, sind diese Grundschulungen für alle Mitarbeitenden des Landeskirchenamts der Landeskirche Hannovers mit Außenstellen verpflichtend. Mit Vortrag und Übungen arbeiten wir rund vier Stunden lang zu Grundlagen, Handlungsmöglichkeiten und einige Bausteinen eines Schutzkonzepts. Diese Grundschulung entspricht den Kriterien der Rundverfügung G8/2021- Az. 670-0 / 71 R 252 und ihren Anlagen.

Zielgruppe: sind alle Mitarbeitenden des Landeskirchenamts der Landeskirche Hannovers mit Außenstellen
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Landeskirchenamt Hannover | Rote Reihe 6 | 30169 Hannover
Di, 17.11.2026 / 15:00 Uhr – 17:30 Uhr

"Sexuelle Übergriffe unter Kindern - Eine Herausforderung für die Professionalität im pädagogischen Alltag von Kita und Schule“

„Ist das eigentlich normal?“ Diese Frage stellen sich viele pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen, wenn sie mit sexuellen Verhaltensweisen von Kindern konfrontiert sind oder gar Beschwerden dazu erhalten. Kindliche Sexualität verunsichert nicht nur Eltern, sondern auch Profis, denn nur wenige pädagogische Ausbildungsgänge vermitteln hier das nötige Fachwissen und Handlungskompetenz. Ausgehend von der kindlichen sexuellen Entwicklung wird im Vortrag der Unterschied zwischen kindlicher und erwachsener Sexualität skizziert. Anhand der Abgrenzung von sexuellen Aktivitäten unter Kindern wird eine Definition von sexuellen Übergriffen vorgestellt, die die Grundlage für einen fachlich-pädagogischen Umgang im Sinne eines Kinderschutzanliegens bietet. Es werden die Aufgaben von pädagogischen Fachkräften abgesteckt und der konkrete Umgang mit dem betroffenen und dem übergriffigen Kind in Grundzügen vorgestellt sowie die Bedeutung der Kommunikation mit Eltern dargestellt.

Ulli Freund (Diplom-Pädagogin) ist freiberufliche Referentin, Fachberaterin und Autorin zu den Themen "Sexuelle Übergriffe unter Kindern“, „Pädagogische Prävention von sexuellem Missbrauch“ sowie „Schutzkonzepte für pädagogische Institutionen“. Zu praevention-ullifreund.de



Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover



17.November 2026 15-17:30 Uhr per Videokonferenz (13)
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Mi, 18.11.2026 / 09:00 Uhr – 13:30 Uhr

Grundschulung Prävention sexualisierter Gewalt

Grundschulung Prävention sexualisierter Gewalt

Zielgruppe: alle beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden.
Prävention sexualisierter Gewalt - Sexualisierte Gewalt kommt in allen Bereichen der Gesellschaft vor, auch in der Landeskirche Hannovers. Dieses erfahrene Unrecht können wir nicht ungeschehen machen, doch wir müssen dafür sorgen, dass
- das Risiko für sexualisierte Gewalt minimiert wird,
- Betroffenen sexualisierter Gewalt sensible Ansprechpersonen zur Verfügung stehen,
- ehrenamtliche und beruflich Mitarbeitende sich im Umgang mit diesem Thema sicherer fühlen, hinschauen und handeln,
Ein Schritt auf dem Weg kann die „Grundschulung Prävention sexualisierter Gewalt“ sein. Nach den „Grundsätzen zur Prävention, Intervention, Hilfen und Aufarbeitung in Fällen sexualisierter Gewalt in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche“ und der Rundverfügung G1/ 2025 sind diese Grundschulungen für alle beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden verpflichtend. Mit Vortrag und Übungen arbeiten wir rund vier Stunden lang zu Grundlagen, Handlungsmöglichkeiten und einigen Bausteinen eines Schutzkonzepts.

Fahrtkosten können nicht erstattet werden. Gleichzeitig entspricht diese Schulung den Kriterien der Rundverfügung G8/2021- Az. 670-0 / 71 R 252 und ihren Anlagen.
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Dezember 2026

Do, 03.12.2026 / 09:30 Uhr – 17:00 Uhr

Fachtagung Aufarbeitung 2026

Die Fachstelle Sexualisierte Gewalt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers lädt herzlich zur Fachtagung Aufarbeitung 2026 ein. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Erfahrungen aus Aufarbeitungsprojekten zu sexualisierter Gewalt in der Landeskirche. Gemeinsam mit Betroffenen, Mitwirkenden, Fachkräften aus Kirche und Wissenschaft sowie weiteren Interessierten möchten wir zentrale Fragen der Aufarbeitung diskutieren und Impulse für zukünftige Projekte entwickeln.

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Impulsvorträgen, Diskussionen, Workshops, einer Podiumsdiskussion sowie einer abschließenden Keynote.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir freuen uns darauf, Sie bei der Fachtagung Aufarbeitung 2026 begrüßen zu dürfen!

Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an Mitwirkende und Betroffene aus Aufarbeitungsprojekten, Fachkräfte aus Kirche und Wissenschaft, Mitarbeitende anderer Landeskirchen sowie alle Interessierten, die sich mit der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt beschäftigen.


am 3. Dezember 2026 von 9:30-17:00 Uhr im Werkhof Hannover, Schaufelder Str. 11, 30167 Hannover (63)
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Werkhof | Schaufelder Str. 11 | 30167 Hannover
Mi, 16.12.2026 / 12:00 Uhr – 13:00 Uhr

Themen-Talk

Themen-Talk am 16. Dezember 2026 12:00-13:00 Uhr per Videokonferenz.

Der Zoomlink wird vorab versendet.

Zielgruppe: Alle Interessierten aus dem Gebiet der Landeskirche

Der Themen-Talk ist ein Informations- und Austauschformat der Fachstelle Sexualisierte Gewalt der Landeskirche Hannovers. In unregelmäßigen Abständen können sich interessierte Personen aus der Landeskirche für das einstündige digitale Format anmelden. Informationen über den Themenschwerpunkt werden vorab über die Website veröffentlicht. 

Im Juni wurde ein neuer landeskirchlichen Interventionsplan für Verdachtsfälle sexualisierter Gewalt durch kirchlich Mitarbeitende in Kraft gesetzt. Der Plan baut auf Erfahrungen mit den vergangenen Krisen- und Interventionsplänen seit 2003 auf. Viele Strukturen gelten wie bisher. An Grundlagen der Meldepflicht für alle Mitarbeitenden oder vertraulichen Beratungs- und Ansprechmöglichkeiten in der Fachstelle Sexualisierte Gewalt verändert sich nichts.

Allerdings sind auch einige Neuerungen in Kraft getreten. So gibt es nun eine Koordinierungsstelle im Landeskirchenamt, die in allen Fallmeldungen involviert ist und mit den beteiligten Akteur*innen gemeinsam das Vorgehen bei Verdachtsfällen regelt. 

Der Themen Talk soll Raum für Fragen und Austausch bieten. Was ist neu? Was hat sich geändert? Was heißt das jetzt für Körperschaften und Einrichtungen der Landeskirche Hannovers? Was sind Ihre Fragen?

Dr. Martin Hauger (Persönlicher Referent des Präsidenten des Landeskirchenamtes) und Andrea Radtke ( Juristin und stellvertretende Leitung der Fachstelle) werden gemeinsam Neuerungen vorstellen und Ihre Fragen beantworten.
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Februar 2027

Di, 09.02.2027 / 10:00 Uhr – Do, 11.02.2027 / 15:30 Uhr

Multiplikator*innen-Schulung vom 9. Februar 2027 - 11. Februar 2027 in Hustedt und dem 2. Teil per Zoomkonferenz am 1. März 2027 von 9:00-16:00 Uhr

Multiplikator*innen-Schulung vom 9.-11. Februar 2027 in Hustedt und dem 2. Teil per Zoomkonferenz am 1. März 2027 von 9:00-16:00 Uhr

Zielgruppe:

Beauftragte und Interessierte zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt aus Kirchenkreisen/Kirchengemeinden/Institutionen der Landeskirche Hannovers, die nach dem Seminar Schulungen in diesem Bereich durchführen möchten. Eine Unterstützung durch den Kirchenkreis/Kirchengemeinde/Institution sollte gegeben sein. <p>Fahrtkosten können nicht erstattet werden.

Diese Schulung befähigt zur Durchführung von Grundschulungen in der Landeskirche Hannovers. Gleichzeitig entspricht diese Schulung den Kriterien der Rundverfügung G1/2025- und ihren Anlagen.

„Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich direkt bei uns an, damit wir Sie auf die Warteliste setzen können. Auch wenn Sie gleich nach dem Ausfüllen des Formulars eine Bestätigung über die Einreichung ihre Anmeldedaten erhalten, wird Ihre Anmeldung erst durch eine weitere Bestätigung der Fachstelle verbindlich.“
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April 2027

Do, 22.04.2027 / 10:30 Uhr – 16:00 Uhr

Workshop "Traumasensible Kommunikation"

Traumatische Erfahrungen hinterlassen oft tiefe Spuren – nicht nur im Leben betroffener Menschen, sondern auch in der Art und Weise, wie sie kommunizieren und auf Kommunikation reagieren.

Eine traumasensible Haltung hilft, angemessen und respektvoll mit betroffenen Personen in Kontakt zu treten. Dabei werden an diesem Tag verschiedene Kontaktflächen und Settings der Begegnung mit betroffenen Personen in Blick genommen und im Hinblick auf die eigene Rolle reflektiert. In Rollenspielen werden niedrigschwellige Gesprächssituationen geübt.

Die Fortbildung vermittelt theoretisches Wissen und praxisnahe Methoden, um Gespräche mit traumatisierten Menschen sicher und unterstützend zu gestalten. In einem zweiten, praktischen Teil steht die Übung wertschätzender und ressourcenorientierter Kommunikation im Mittelpunkt. Raum für Austausch und Reflexion ist fester Bestandteil des Programms.

Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig gestaltet. Es vermittelt grundlegende Basiskompetenzen im Bereich traumasensibler Kommunikation und soll helfen, die eigene Rolle und damit verbundenen Möglichkeiten in verschiedenen Gesprächssettings zu klären.

Die vorherige Teilnahme an einer Grundschulung wird vorausgesetzt.

Schwerpunkte sind:

• Grundwissen über Trauma und seine Auswirkungen auf Kommunikation und Beziehung

• Reflexion der eigenen Rolle, Sprache und Haltung

• Die Prinzipien traumasensibler Kommunikation: Sicherheit, Transparenz, Kontrolle, Stabilisierung

• Eigene Kontakthemmnisse erkennen und reduzieren

Referentin*innen:

Katharina Schröder, B.A. Soziale Arbeit, Systemische Beraterin und Therapeutin SG, Traumafachberaterin, Traumapädagogin

Petra Eickhoff-Brummer, Pastorin, Lehrsupervisorin DGfP, Supervisorin SG
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Evangelische Agentur | Archivstr. 3 | 30169 Hannover