Workshop:Traumasensible Kommunikation
Traumatische Erfahrungen hinterlassen oft tiefe Spuren – nicht nur im Leben betroffener Menschen, sondern auch in der Art und Weise, wie sie kommunizieren und auf Kommunikation reagieren.
Eine traumasensible Haltung hilft, angemessen und respektvoll mit betroffenen Personen in Kontakt zu treten. Dabei werden an diesem Tag verschiedene Kontaktflächen und Settings der Begegnung mit betroffenen Personen in Blick genommen und im Hinblick auf die eigene Rolle reflektiert. In Rollenspielen werden niedrigschwellige Gesprächssituationen geübt.
Die Fortbildung vermittelt theoretisches Wissen und praxisnahe Methoden, um Gespräche mit traumatisierten Menschen sicher und unterstützend zu gestalten. In einem zweiten, praktischen Teil steht die Übung wertschätzender und ressourcenorientierter Kommunikation im Mittelpunkt. Raum für Austausch und Reflexion ist fester Bestandteil des Programms.
Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig gestaltet. Es vermittelt grundlegende Basiskompetenzen im Bereich traumasensibler Kommunikation und soll helfen, die eigene Rolle und damit verbundenen Möglichkeiten in verschiedenen Gesprächssettings zu klären.
Schwerpunkte sind:
• Grundwissen über Trauma und seine Auswirkungen auf Kommunikation und Beziehung
• Reflexion der eigenen Rolle, Sprache und Haltung
• Die Prinzipien traumasensibler Kommunikation: Sicherheit, Transparenz, Kontrolle, Stabilisierung
• Eigene Kontakthemmnisse erkennen und reduzieren
Zielgruppe: für Mitarbeitende der Landeskirche und für Synodal*innen
Zielgruppe: für Mitarbeitende der Landeskirche und für Synodal*innen
Referentin*innen:
Katharina Schröder, B.A. Soziale Arbeit, Systemische Beraterin und Therapeutin SG, Traumafachberaterin, Traumapädagogin
Petra Eickhoff-Brummer, Pastorin, Lehrsupervisorin DGfP, Supervisorin SG