Newsletter | März 2026
Aus der Fachstelle
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Am 3. März stellte die Fachstelle im Rahmen des Schwerpunktes „Sexualisierte Gewalt“ einige Aspekte und Planungen ihrer Arbeit im Kolleg der Landeskirche Hannovers vor. Dabei ging es unter anderem um das Schulungskonzept 2027/28, Interventionsabläufe und mögliche Perspektiven in der Aufarbeitung.
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Neues aus der Landeskirche
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„Kantiger Tisch“
In der Landeskirche gibt es verschiedene Zusammenschlüsse und Gremien, die sich entweder mit dem Thema sexualisierte Gewalt oder „verwandten Themen“, wie zum Beispiel spiritueller Missbrauch, Diskriminierung oder Machtmissbrauch beschäftigen. Einige haben sich im Februar getroffen. So fand das erste Treffen des „Kantigen Tisches“ statt, bei dem sich Menschen aus der Arbeit gegen Diskriminierung von Menschen aufgrund unterschiedlicher Aspekte trafen. Initiiert wurde der „Kantige Tisch“ von der Gleichstellungsbeauftragten Cornelia Dassler.
AG gegen sexualisierte Gewalt
Die AG gegen sexualisierte Gewalt kam unter der Geschäftsführung des persönlichen Referenten des Präsidenten des Landeskirchenamts, Martin Hauger, zusammen. Hier wurde im Schwerpunkt der neue Interventionsplan finalisiert. Der „Runde Tisch“, dessen Geschäftsführung die Fachstelle inne hat, hatte zuvor mit Menschen aus der Praxis der Landeskirche eben diesen Interventionsplan beraten.
Landessynode
Die Synode der Landeskirche Hannovers kam vom 19. bis 21. Februar zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Ausschüsse wurden gebildet und Ausschussmitglieder benannt. Als neue Präsidentin der Landessynode wurde Wencke Breyer gewählt. Dem Landessynodalausschuss sitzt Ruben Grüssing vor. Von Seiten des Landeskirchenamts wurde das „Aktenstück Nr. 4“ eingebracht. Das Aktenstück beschreibt einige Schwerpunkte aus den Abteilungen des Landeskirchenamts, unter anderem auch einen Abschnitt zum Themenfeld sexualisierte Gewalt.
Zu den Aktenstücken
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Handreichungen für die Jugendarbeit
Bereits im letzten Newsletter haben wir auf die neue Freizeitenbroschüre „Achtsam unterwegs“ hingewiesen. In der Broschüre werden Hinweise für die Gestaltung von Ferienfreizeiten vermittelt. Es geht um das Schutzkonzept, Verhaltenskodizes, sexualpädagogische Fragen und vieles mehr. Sie steht nun auch auf der Website der Fachstelle zum Download bereit.
Schulungsangebote
- Die Multiplikator*innenschulung in Bovenden vom 5. bis 7. Mai und am 2. Juni hat noch freie Plätze. Wenden Sie sich für eine mögliche Teilnahme an Anuschka Lütje.
- Auch für den Workshop „Schutzkonzepte weiterdenken: Peer-Gewalt im Fokus“ am 8. Mai 2026 sind noch freie Plätze verfügbar.
- Neu im Angebot ist der Workshop „Sexualisierte Gewalt als Thema in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Altenheimen“, der in Kooperation mit dem Zentrum für Seelsorge und Beratung in diesem Jahr zweimal angeboten werden wird: Am 7. Mai und am 24. August. In Kliniken und Pflegeeinrichtungen suchen Menschen Heilung, Unterstützung und einen sicheren Ort. Mit Gewalt will hier niemand rechnen müssen. Doch die Zahlen der wenigen Untersuchungen sprechen eine andere Sprache. Neben Inputs zum Thema, den Präventions- und Interventionsmöglichkeiten in den jeweiligen Einrichtungen sowie der Landeskirche geht es um die Bedeutung traumasensibler Seelsorge. Die Anmeldung ist über die Website der Fachstelle möglich.
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Seit dem 1. Januar 2026 gilt die neue Ordnung der Anerkennungskommission für Anerkennungsleistungen. Rund 20 Prozent der von sexualisierter Gewalt betroffenen Menschen in der Landeskirche Hannovers und dem Diakonischen Werk in Niedersachsen, die bereits in den vergangenen Jahren einen Antrag auf Anerkennungsleistungen bewilligt bekommen hatten, haben bereits einen Antrag auf „Aufstockung“ oder „Gegenvorstellung“ gestellt, die ersten wurden von der Anerkennungskommission bereits beschieden. Unter dem Link-Button sind Informationen zur Antragsstellung zu finden. Katharina Schröder und Marc Fromberg aus der Fachstelle beraten Sie dazu gern.
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Die Delegierten der Länder Niedersachsen und Bremen für die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission (URAK) sind nun berufen
Der Rat der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche haben drei Delegierte in die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission Niedersachsen und Bremen (URAK) berufen, die die Bundesländer Niedersachsen und Bremen benannt hatten.
Die Delegierten sind die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte, Ministerialdirigent Kolja Baxmann, Leiter der Abteilung für Recht, Verwaltung, Medien und Internationale Zusammenarbeit in der Niedersächsischen Staatskanzlei, und Karen Buse, frühere Präsidentin des Oberlandesgerichts der Freien Hansestadt Bremen.
Damit besteht die URAK aus neun Personen: Neben drei Delegierten aus der Gruppe der Betroffenen und den drei Personen, die die Bundesländer Niedersachsen und Bremen benannt haben, sind auch drei Fachleute Mitglied des Gremiums, die die Kirchen und diakonischen Landesverbände in Niedersachsen und Bremen benannt haben. Die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission kann nun ihre Arbeit aufnehmen.
Weitere Informationen zur URAK Niedersachsen-Bremen finden Sie auf der Internetseite der URAK.
Konferenz für Prävention, Intervention und Hilfe
Vom 10. bis 11. März trafen sich Mitarbeitende aus den Fachstellen der Landeskirchen und Landesverbände der Diakonie in Berlin und arbeiteten zu Themen wie Erfahrungsaustausch, queersensible Präventionsarbeit, Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Jugendarbeit, Nutzung von KI oder theologische Sexualethik. In Kleingruppen sowie im Großplenum wurden gemeinsame Richtlinien diskutiert und fachliche Standards im kirchlichen Raum verhandelt.
Fördermittel
Bis zum 1. April 2026 können über den Landespräventionsrat Niedersachsen Zuwendungen zur Förderung von Projekten zur Prävention von schwerwiegender Kinder- und Jugendgewalt beantragt werden. Förderfähig sind insbesondere Projekte zur Stärkung der Zusammenarbeit von sozialen Trägern, Bildungseinrichtungen, Jugendhilfe, Polizei und anderen kommunalen Akteuren, aber auch zum Beispiel die bedarfsorientierte Umsetzung von universellen und selektiven Präventionsangeboten.
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21. März 2026: Für betroffene Personen in Kirche und Diakonie: Workshop zum Gaststatus in den AGen des Beteiligungsforums Sexualisierte Gewalt der EKD (mehr Informationen)
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28. April 2026, 10 bis 13 Uhr: Workshop „Sexualisierte Gewalt, Behinderung und die Komplexität von Abhängigkeiten“, digital
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7. Mai 2026, 10.30 bis 16 Uhr: Workshop „Sexualisierte Gewalt als Thema in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Altenheimen“ im Zentrum für Seelsorge und Beratung, Blumhardtstraße 2 A, 30625 Hannover
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8. Mai 2026, 15 bis 18 Uhr: „Peergewalt und Schutzkonzepte“, online
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12. Mai 2026, 9 bis 17 Uhr: Leitungsschulung, Hanns-Lilje-Hau
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24. August 2026, 9 bis 13.30 Uhr: Workshop „Sexualisierte Gewalt als Thema in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Altenheimen“ per Zoomkonferenz
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8. Oktober 2026, 9 bis 17 Uhr: Leitungsschulung, Hanns-Lilje-Haus
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8. Oktober 2026, 10.30 bis 16 Uhr: „Grenzenlos? Grenzen – los! Grenzverletzende Kontakte in Seelsorge und vertraulichen Gesprächen“ (mehr Informationen)
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17. November 2026, 15 bis 17.30 Uhr: „Peergewalt unter Kindern im Kita-Alter“ mit Ulli Freund, digital
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