Newsletter | Mai 2026
Aus der Fachstelle
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Runder Tisch
Am 4. Mai 2026 trafen sich die Mitglieder des „Runden Tisches Prävention, Intervention, Hilfe und Aufarbeitung in Fällen sexualisierter Gewalt“ zur zweiten Sitzung in diesem Jahr. Dieses Gremium dient der Vernetzung verschiedener Stellen in der Landeskirche, die mit Fragen der Prävention, Intervention, Hilfe und Aufarbeitung in Fällen sexualisierter Gewalt befasst sind, und dem Austausch mit nicht-kirchlichen Stellen. In dieser Sitzung informierte die Fachstelle über aktuelle Themen wie den dort vorher beratenen Interventionsplan, den Beschluss des Kollegs zur neuen Rundverfügung zu den erweiterten Führungszeugnissen, den Planungen zu einem Kirchengesetz in Zusammenhang mit dem Themenfeld sexualisierte Gewalt, der neuen Anerkennungsrichtlinie des Verbundes Niedersachsen-Bremen, Aufarbeitungsprojekten und den Planungen zu einem Fachtag im Bereich Aufarbeitung (dazu wird es mehr Informationen in einem kommenden Newsletter geben). Nach verschiedenen Rückmeldungen lag ein weiterer Schwerpunkt im Austausch zu Ideen und Aspekten rund um das Themenfeld „Rehabilitation in nicht erhärteten Verdachtsfällen und Falschverdächtigungen“. In der nächsten Sitzung sollen Überlegungen zu einem landeskirchlichen Maßnahmenplan diskutiert werden.
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Neues aus der Landeskirche
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Neuregelung Erweitertes Führungszeugnis
Am 21. April 2026 hat das Kolleg des Landeskirchenamtes Hannover den Umgang mit erweiterten Führungszeugnissen (eFZ) neu geregelt. Mitarbeitende der Kirche müssen in bestimmten Fällen ein eFZ vorlegen. Diese Regelung wird demnächst mit einer Rundverfügung in Kraft gesetzt und wird die bisherigen Rundverfügungen dazu ablösen. Anschließend an die neuen Regelungen rund um erweiterte Führungszeugnisse wird es am 19. Mai 2026 zwischen 12 und 13 Uhr einen digitalen Themen-Talk geben: Was ist neu? Was hat sich geändert? Was heißt das jetzt für Körperschaften und Einrichtungen der Landeskirche Hannovers? Was sind Ihre Fragen? Gemeinsam mit dem Referat 72 der Landeskirche wird Andrea Radtke, Juristin der Fachstelle, die Neuerungen vorstellen und Ihre Fragen beantworten.
Die Anmeldung ist hier unter Themen-Talk möglich.
Interventionsplan
Seit 2003 gibt es in der Landeskirche Hannovers einen Krisenplan, der die Abläufe und Zuständigkeiten bei Pflichtverletzungen im Bereich sexualisierter Gewalt durch kirchliche Mitarbeitende regelt. Zwischenzeitlich wurde er mehrmals aktualisiert und überarbeitet, zuletzt im Januar 2024. Eine erneute Anpassung des Interventionsplans wurde erforderlich, nachdem die Zahl der Meldungen stark zugenommen hat und insbesondere das Spektrum der gemeldeten Verdachtsfälle immer größer wurde. Eine entsprechende Rundverfügung wird voraussichtlich im Juni auf den Weg gebracht.
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Multiplikator*innenschulung
Vom 28. bis 30. September 2026 wird die letzte Multiplikator*innenschulung 2026 in Aurich stattfinden. Der zweite Teil findet statt am 20. Oktober 2026 per Videokonferenz. Es sind noch viele Plätze verfügbar. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Anuschka Lütje (anuschka.luetje@evlka.de).
Fachreihe zu digitaler sexualisierter Gewalt
Vom 25. bis 27. August 2026 wird es eine digitale Fachreihe zum Thema digitale sexualisierte Gewalt geben. An drei aufeinanderfolgenden Nachmittagen werden Referent*innen aus spezialisierten Fachstellen zweistündige Workshops anbieten. Inhaltlich aufeinander aufbauend wird es darum gehen, was digitale sexualisierte Gewalt ist, welche Formen der Gewalt es gibt, was das für die Lebensrealität von Jugendlichen bedeutet und wie über Beziehungs- und Medienkompetenz eine Stärkung im digitalen Raum möglich ist. Weitere Informationen folgen.
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Aufruf Netzwerk externe Berater*innen
In der Fachstelle wird derzeit das Netzwerk externer Berater*innen weiter ausgebaut, um betroffenen Personen eine unabhängige und professionelle Unterstützung anbieten zu können. Ziel ist es, Menschen, die sexualisierte Gewalt im Zusammenhang mit der Landeskirche Hannover erfahren haben, eine qualifizierte Beratung außerhalb kirchlicher Strukturen zu ermöglichen. Gesucht werden dafür weitere ausgebildete, freiberuflich tätige Berater*innen aus dem Gebiet der Landeskirche Hannovers, insbesondere auch aus den Randregionen, um ein flächendeckendes Angebot sicherzustellen und die Versorgung auch außerhalb der großen Ballungsräume zu stärken. Das Netzwerk soll durch regelmäßige Treffen begleitet werden, die den fachlichen Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung fördern.
Workshop Traumasensible Kommunikation
Am 16. April wurde der Workshop „Traumasensible Kommunikation“ das zweite Mal durchgeführt. Verschiedene Professionen und Berufsgruppen sind zusammengekommen, um sich in einem belebten Austausch mit Theorieinput und anwendungsbezogenen Übungen auf dem Gebiet fortzubilden. Das Workshopformat, eine Kooperation der Fachstelle mit dem ZfSB, hat sich über das letzte Jahr etabliert. Der nächste Termin wird am 3. September 2026 zwischen 10.30 und 16.30 Uhr in der Evangelischen Agentur stattfinden.
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Aufarbeitungsprojekt Elstorf
Im Aufarbeitungsprojekt Elstorf geht es weiter. Das Dissens-Institut für Bildung und Forschung e.V. hat zuletzt für die Durchführung des Projekts ein positives Ethikgutachten bekommen. Nun startet als nächster Schritt die Aktenanalyse.
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24. August 2026, 9 bis 13.30 Uhr: Workshop „Sexualisierte Gewalt als Thema in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Altenheimen“, digital
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25. bis 27. August 2026: Fachreihe digitale sexualisierte Gewalt, Anmeldung noch nicht möglich
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3. September, 10.30 bis 16.30 Uhr: Workshop „Traumasensible Kommunikation“, Evangelische Agentur
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22. September 2026, 17 bis 21 Uhr: Workshop „Schutzkonzepte sicher entwickeln“, digital
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8. Oktober 2026, 9 bis 17 Uhr: Leitungsschulung, Hanns-Lilje-Haus
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8. Oktober 2026, 10.30 bis 16 Uhr: „Grenzenlos? Grenzen – los! Grenzverletzende Kontakte in Seelsorge und vertraulichen Gesprächen“ (mehr Informationen)
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17. November 2026, 15 bis 17.30 Uhr: „Peergewalt unter Kindern im Kita-Alter“ mit Ulli Freund, digital
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