Newsletter | Januar 2026
Aus der Fachstelle
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In eigener Sache
Die Fachstelle wünscht ein frohes neues Jahr
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Neues aus dem Landeskirchenamt
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Meldestelle in Fällen Sexualisierter Gewalt im Landeskirchenamt
Die im Landeskirchenamt verortete Meldestelle ist unter folgender Mailadresse zu erreichen: meldestelle.lka@evlka.de. Sie wird auch in den nächsten Monaten mit dem bisherigen Team vertreten sein. Zur Besetzung der ausgeschriebenen Stelle zur Wahrnehmung der Aufgaben der Meldestelle konnten nun erfolgreiche Bewerbungsgespräche geführt werden. Weitere Informationen folgen.
Ansprechstelle Spiritueller Missbrauch
Seit dem 1. Oktober 2025 ist Hille de Meyer als Ansprechperson in der Kontaktstelle Spiritueller Missbrauch für Sie erreichbar. Oft geht der Sexualisierten Gewalt ein Spiritueller Missbrauch voraus oder damit einher: Betroffene Personen werden in ihrer religiösen Selbstbestimmung eingeschränkt. Wenn Sie Fragen dazu haben, können Sie sich an die Kontaktstelle Spiritueller Missbrauch der Landeskirche Hannovers wenden.
Mehr erfahren
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Multiplikator*innenschulung
Ende Januar findet die erste Multiplikator*innenschulung im Jahr 2026 statt. Im Februar geht es direkt weiter. Es sind noch Schulungsplätze verfügbar. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Anuschka Lütje und nutzen Sie auch die Warteliste.
Peergewalt
Anschließend an den Fachtag sexualisierte Peergewalt im September 2025 werden in diesem Jahr zwei vertiefende Online-Workshops mit entsprechenden Fachexpertinnen angeboten. Am 8. Mai werden Sonja Riedl und Meike Kampert (SchutzKonzept Institut) über das Thema Peergewalt in Schutzkonzepten referieren, am 18. November spricht Ulli Freund über Peergewalt im Kinderalter. Mit beiden Veranstaltungen werden Lücken und offene Fragen des Fachtags weiterverfolgt.
Sexualisierte Gewalt und Behinderung
Am 28. April findet der digitale Workshop „Sexualisierte Gewalt, Behinderung und die Komplexität von Abhängigkeiten“ statt. Menschen mit Behinderungen sind aufgrund ihrer Lebenssituation einem deutlich erhöhten Risiko ausgesetzt, sexualisierter Gewalt zu begegnen. Sie erleben deutlich häufiger sexuelle Übergriffe als Menschen ohne Behinderungen. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, sie über Grenzverletzungen und Gewalt zu informieren und in ihren Rechten sowie bei der Wahrnehmung eigener Bedürfnisse zu stärken. Der Termin ist ein Nachholtermin aus dem letzten Jahr und wird gemeinsam mit dem Frauennotruf Hannover durchgeführt.
Evaluation von Schutzkonzepten
Nach dem Schutzkonzept ist vor dem Schutzkonzept. Auch schon beschlossene und erprobte Schutzkonzepte müssen immer wieder in den Blick genommen werden. Nachdem nun in allen Kirchenkreisen Schutzkonzepte in Sinne der G-Rundverfügung 1/2025 verabschiedet worden sind, gilt es den Blick in Richtung Evaluation zu richten.
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Neuerung der Richtlinie für Anerkennungsverfahren
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie haben das Anerkennungsverfahren für Betroffene sexualisierter Gewalt reformiert, um das Verfahren betroffenenorientierter zu gestalten und weiter zu vereinheitlichen. Ab Januar 2026 gelte in sieben von zehn Verbünden der evangelischen Landeskirchen und diakonischen Landesverbände ein neues Verfahren zur Anerkennung erlittener sexualisierter Gewalt, so EKD und Diakonie. Die Landeskirche Hannovers ist Teil des Verbunds in Niedersachsen und Bremen. Dieser Verbund hat im Dezember entsprechend eine neue Ordnung festgelegt und schließt sich weitgehend der EKD-Richtlinie an. Er hat jedoch eine Ergänzung beschlossen. Damit kann die Anerkennungskommission in nicht verjährten Fällen zunächst auf den Zivilrechtsweg verweisen. Dies gelte, wenn der betroffenen Person der Weg zu einem Zivilgericht auch zuzumuten sei und keine anderen Hindernisse der Durchsetzung des Anspruches entgegenstünden.
Fachtag für Supervisor*innen und Berater*innen
Am 29. Januar findet der Fachtag „Beraten in Systemen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind“ statt. Er soll dem gegenseitigen Austausch von Menschen dienen, die in den Bereichen Supervision, Coaching, Organisationsberatung, Lebensberatung tätig und Supervisor*innen der landeskirchlichen Liste sind oder Berater*innen im Bereich sexualisierte Gewalt. Zudem geht es um Informationen über vorhandene Strukturen und Abläufe sowie um Klärung der jeweiligen Kompetenzen und Zuständigkeiten. Wir wollen im gemeinsamen Gespräch klären, welche Beratungseinrichtung welche Rolle übernehmen kann, und Perspektiven für eine konstruktive Zusammenarbeit entwickeln. Bis zum 15. Januar können noch Anmeldungen entgegengenommen werden.
Zur Anmeldung
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Aufarbeitungsprojekte Elsdorf und Koinonia
Die Verträge für die Aufarbeitungsprojekte Elsdorf und Koinonia sind beiderseitig unterschrieben. Beide Projekte starten im Februar 2026. Das Aufarbeitungsprojekt Elsdorf zur Unterbringung von Heimkindern in Handwerksbetrieben und Bauernhöfen in dem Ort wird vom Forschungsinstitut Dissens e.V. durchgeführt. Das Aufarbeitungsprojekt zur geistigen Gemeinschaft Koinonia wird von einer Forschungsgruppe der Uni Bremen durchgeführt. Demnächst werden dazu Pressemitteilungen veröffentlicht, in denen genauere Informationen bekannt gemacht werden.
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29. Januar 2026, 10 bis 16 Uhr: Fachtag „Beraten in Systemen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind“, Hanns-Lilje-Haus
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4. März 2026, 13 bis 18 Uhr: Schutzkonzeptschulung, Evangelische Agentur
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28. April 2026, 10 bis 13 Uhr: Workshop „Sexualisierte Gewalt, Behinderung und die Komplexität von Abhängigkeiten“, digital
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8. Mai 2026, 15 bis 18 Uhr: „Peergewalt und Schutzkonzepte“, online
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12. Mai 2026, 9 bis 17 Uhr: Leitungsschulung, Hanns-Lilje-Haus
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8. Oktober 2026, 9 bis 17 Uhr: Leitungsschulung, Hanns-Lilje-Haus
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17. November 2026, 15 bis 17.30 Uhr: „Peergewalt unter Kindern im Kita-Alter“ mit Ulli Freund, digital
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